24.01.2019

Tourentipps von NUVELOS: Siebensterntour

In den Norden des Fichtelgebirges führt dich die Siebensterntour. Mit 155 Kilometern ist diese Tour mit dem E-Bike auch an einem Tag zu schaffen – es lohnt sich aber, zwei oder drei Tage dafür einzuplanen, um genügend Zeit für Pausen zu haben.

Unterwegs kommst du an vielen kleinen und größeren Ortschaften vorbei, in denen sich viele Übernachtungsmöglichkeiten bieten.

 

Da wir von Nuvelos unseren Firmensitz in Rehau haben, nehmen wir unsere Stadt als Startpunkt für die Route. Du kannst aber selbstverständlich überall entlang der Siebensterntour starten.

 

In Rehau selbst kannst du das Museumszentrum, das Feuerwehrmuseum oder das Kunsthaus mit dem Institut für konkrete Kunst und Poesie besuchen. Auf dem E-Bike geht es dann in den Rehauer Forst und über Schönlind Richtung Selb. Du passierst das Europäische Industriemuseum für Porzellan und fährst anschließend einmal um Selb herum. Wenn du Lust hast, kannst du hier auch eine Abkürzung durch Selb nehmen. Auf der längeren Strecke entdeckst du das Seengebiet Häuselloh und kannst im Naturfreibad kurz ins Wasser springen. Der historische Schausteinbruch „Alter Pauker“ lädt ebenfalls zu einem Besuch ein.

 

An der Eger entlang geht es nun weiter. Unterwegs bestaunst du die Festung Hohenberg aus dem 13. Jahrhunder, die auf einer Kuppe über dem Ort wacht. An der Carolinenquelle vorbei fährst du ins Tal der Röslau bis nach Arzberg. Auch hier gibt es einiges zu sehen: das ehemalige Zechenhaus „Kleiner Johannes“, das dem Bergbau in Arzberg gewidmet ist, das ehemalige Wohnhaus von Alexander von Humboldt, die Kirchenburganlage mit Pulverturm und der Benckendorff’schen Gruft – und nicht zu vergessen den tollen Blick in die Umgebung. Über ein paar Steigungen fährst du nach Marktredwitz, vorbei am Feisnitzspeicher und dem Schloss in Brand.

 

Von Marktredwitz aus geht es zuerst nach Wunsiedel. Hier sind die St.- Veit-Kirche sowie das Fichtelgebirgsmuseum sowie der Rathaussaal sehenswert. Falls du hier ein Übernachtung einplanst, dann schau gleich nach, ob auf der Luisenburg eine Festspiel-Vorstellung stattfindet: Ein Abend in diesem berühmten Freilichttheater mit Naturbühne ist ein unvergessliches Erlebnis!

Nun geht’s weiter über Nagel (auch hier gibt es eine Bademöglichkeit!) nach Fichtelberg. Der zweithöchste Gipfel des Fichtelgebirges wird hier umrundet, und du fährst teilweise auf dem grenzüberschreitenden Euregio-Egrensis-Radfernweg. In Fichtelberg finden Autofans ein liebevoll gestaltetes Automuseum, und wer unter Tage will, geht ins Historische Silbereisenbergwerk Gleißinger Fels. Wenn du mehr Zeit mitgebracht hast, dann kannst du auch mit dem Sessellift zum Ochenkopf hinauffahren und eine unvergleichliche Aussicht auf das Fichtelgebirge genießen. Bischofsgrün ist dann dein nächstes Etappenziel, von wo aus du ebenfalls auf den Gipfel hinauffahren und zum Beispiel von der Mittelstation mit der Sommerrodelbahn wieder hinuntersausen kannst.

 

Von Bischofsgrün aus geht es nach Weißenstadt weiter, und zwar über einen längeren Anstieg am Schneeberg, dem höchsten Berg im Fichtelgebirge. Auf Forstwegen kommst du auf einen 798m hohen Pass und fährst dann gemütlich herunter nach Weißenstadt. Hier kannst du dich am See erholen oder einen Spaziergang durch die Stadt machen, die für ihre historischen Vorratskeller und die ausgelagerten Scheunen bekannt ist, die das Stadtbild prägen.

 

Hinter Weißenstadt führt die Tour auf einer alten Bahntrasse weiter. Du fährst durch die Sechsämterstadt Kirchenlamitz, die ein herrliches Rathaus in ihrer Mitte beherbergt. Ein wenig bergauf führt der Weg dann über Hallerstein und Völkenreuth nach Schwarzenbach a. d. Saale. Unterwegs wirfst du einen Blick auf den Stausee der Förmitztalsperre, und in Schwarzenbach wartet eine Perle für alle Donald-Duck-Fans: das Erika-Fuchs-Haus, ein Museum für Comic und Sprachkunst. Erika Fuchs war die erste, die die weltberühmten Donald-Duck-Comics ins Deutsche übersetzt hat, und das Museum bietet buntes Vergnügen nicht nur für kleine Besucher!

 

Von Schwarzenbach geht es an der Saale entlang zurück zu unserem Startpunkt in Rehau.

 

Noch nicht genug? Wir haben auch noch andere Routentipps:

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